binnendüne waltersberge

instagram. kristin und ich, wir haben uns ganz unromantisch bei instagram kennengelernt. ava, ihre vizsla-hündin, muss wohl mal ein foto von jando dort entdeckt haben, und wenige wochen später hatten die beiden ihr erstes date im heimischen viktoriapark.

fast einen ganzen sommer später machten wir einen von vielen, aber vielleicht auch unseren schönsten ausflug zur binnendüne waltersberge. ungefähr eineinhalb stunden südöstlich von berlin liegt sie, mitten im naturschutzgebiet, umringt von kiefernwald und mit blick auf den storkower see.

mit dem auto geht’s bis an den ortsrand von reichenwalde, von dort machen wir uns über’s feld nach norden hin auf in den kühlen wald. für die hunde gibt’s einiges zu schnüffeln, aber noch ohne anzeichen für wild – jando merkt man ziemlich schnell an, wenn etwas im busch ist. wir menschen staunen vor allem an den kreuzungen der waldwege, wo das licht durch die hohen, vermutlich uralten kiefern bis auf den von moos bedeckten boden fällt.

es dauert nicht lange, bis die ersten schilder den weg zur düne weisen, aber umso länger, bis wir auf die erste menschen- und hundeseele treffen. trotz wochenende und strahlendem sonnenschein hat man die wege hier fast für sich allein.

nach ungefähr 1,5 stunden erreichen wir unser erstes ziel, und beim ersten anblick der weiten, offenen grasfläche sind die hunde kaum noch zu halten. uns soll’s recht sein, denn nach dem toben ist vor dem fotoshooting. bis zur sanddüne selbst sind es nochmal einige meter weiter, und dort wird kristin dann selbst zum spielkind. was gibt’s auch tolleres, als barfuß im sand umher zu springen? die hunde spielen mittlerweile im liegen und wir werden zeuge davon, wie sehr ava es liebt, ihren kopf in jandos maul zu stecken – na, wenn’s spaß macht!


nach snacks und erfrischung für alle verlassen wir die düne in richtung storkow. hier gibt’s einige kleine, charmante gasthäuser, an denen wir nur deswegen vorbeikommen, weil es für ein echtes lunch viel zu warm ist. über einen holzsteg mitten im grünen erreichen wir schließlich das ufer des storkower sees. leider scheinen die meisten uferflächen hier privateigentum zu sein, weshalb wir auf eine abkühlung im wasser verzichten und uns im schatten der bäume wieder auf nach reichenwalde machen.

nach ungefähr drei stunden beenden wir unsere tour, inspiriert von den vielen verschiedenen lebensräumen, die wir an nur einem tag gesehen haben – wald, feld, sand, see – und mit der gewissheit, dass wir hierher bestimmt nochmal kommen.